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StimmenTOD - Der Ackermann aus Böhmen
"Die beeindruckende sprachliche Präsenz der Protagonisten, das unheimlich-ruhige Auftreten des Herrn Tod, die stillen Gesten der Trauer des Ackermanns und sein nicht zu brechender Wille zur Erinnerung an seine Frau verleihen dem Abend starke (be)sinnliche Momente." Der Bund
"Brillanter Dialog mit dem Tod. Theater auf dem Friedhof? Nach langem Hin und Her wird das Stück "Der Ackermann aus Böhmen" nun tatsächlich auf dem Bremgartenfriedhof aufgeführt. Das ungewöhnliche Experiment hat sich auf jeden Fall gelohnt." Berner Zeitung
"Der Abend wird getragen von schauspielerischer Präzision und Präsenz, der atmosphärischen Livemusik (Mich Gerber/Pit Hertig) und der besinnlichen Wirkung des Ortes. Die Berner Auflagen, von Eintritt und Applaus abzusehen, werden auch in Zürich respektiert. Und die Inszenierung von Michael Oberer geht vorsichtig mit dem Aufführungsort um. Man agiert in pietätvollem Abstand zu den Gräbern. Das Tun der beiden Schauspieler ist geprägt von reduzierten ruhigen Gesten. Wenige wirksame Positionswechsel unterstreichen die Auseinandersetzung des willensstarken Ackermanns (Alexander Muheim) mit dem charismatischen Sensenmann (Udo Thies). Das kleine, unaufgeregte, aber aussergewöhnliche Theaterprojekt vermag ohne Effekthascherei zu bewegen." Tagesanzeiger
"Vibrierende Kontrabass-Melodien umfangen die Zuschauer, und wenn der Tod (Udo Thies) und sein Ankläger (Alexander Mulheim) die verbalen Klingen kreuzen, sprudeln kleine Trommelwirbel durch die grüne Szenerie. Die Seerosen im Teich stehen kurz vor der Blüte, das Schilf wogt im Wind, kurz: Die Kulisse ist betörend." NZZ
HABGIER
"Eine Textcollage aus vier Jahrhunderten, der beeindruckende elektronische Klangteppich der experimentellen Musiker-Formation "Herpes Ö DeLuxe": Hier entsteht mit "Habgier" ein Spektakel der besonderen Art." Berner Bär
"Auf der Bühne kracht die Wirtschaft zusammen." Blick
"Kranke Hirne, Kalte Hände. Collage aus dem Ungeist des Kapitalismus." Der Bund
"The very Best of Scheusslichkeiten. Die Geschichte unseres Gesellschaftsystems in hundert Minuten?" Berner Zeitung
GIER im Berner Münster
"Keine Schonung fürs Publikum. Das Stück trifft mitten ins Herz." Berner Bär
"Jedes Wort trifft wie ein Messerstich. Diese Inszenierung zeigt nicht nur die bekannte Seite von Sarah Kane, ihre Depression, Labilität und die Paranoia. Sie zeigt auch ihr Scheitern am christlichen Glauben. Das ist neu und beeindruckend." Blick
PHILOKTET
"Die neugegründete Berner Theatergruppe "theater elch" macht in ihrer ausdruckstarken Interpretation des Stoffes, Philoktets Wunde zum Zentrum der Handlung. (...) Gut gebrüllt "elch". Diese Sichtweise bringt einen fiebrig-eitrigen Pulsschlag in Heiner Müllers kopflastiges Lehrstück." Berner Zeitung
"Was da im quadratischen Sandkasten mit zylindrischem Aluminiumpodium geschieht, vor dem grossen quadratischen Rahmen, aufrecht stehend und mit rotem Tuch bespannt, wenn anfangs die Dachluken aufgerissen werden, das ist Theater zum Anfassen." Berner Almanach, Theater
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