theaterelch

Christian Probst

Bern, Schweiz
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Saemann - 08.2004 · Saemann - 01.2004 · Saemann - 10.2003

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Saemann - Januar 2004

Theater auf dem Friedhof

Im Sommer 2003 wurde sie verboten, im Sommer 2004 wird sie wohl stattfinden können: die Theateraufführung auf dem Bremgartenfriedhof.

Christian Probst, Leiter des Theaters Elch, ist optimistisch: «Im August werden wir voraussichtlich den ‹Ackermann aus Böhmen› auf dem Bremgartenfriedhof inszenieren.» Im letzten Juli hatte die Direktion für Öffentliche Sicherheit der Stadt Bern die Aufführung des spätmittelalterlichen Stücks über Tod und Sterben verboten: Die Aufführung störe die Totenruhe. Probst focht den Entscheid beim Regierungsstatthalteramt an («saemann» 10/03).

Jetzt hat Regierungsstatthalter Alec von Graffenried die Streitparteien zu einem Augenschein an den Theaterort geführt, die Blutbuche im Bremgartenfriedhof. Zwar liegt sein Entscheid noch nicht vor, doch gemäss Probst habe von Graffenried bei der Besichtigung erklärt, die Stadt verfüge über keine juristische Handhabe, die Aufführung zu verbieten. Alec von Graffenried wollte auf Anfrage nicht Stellung nehmen zum laufenden Verfahren. Mit seinem definitiven Entscheid ist im Januar zu rechnen».

Samuel Geiser

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· Tod

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